Geben Sie den Klippen mindestens zwei Stunden, mehr, wenn Sie wandern möchten. Mit einem ganzen Tag verbinden Sie sie mit einer Runde durch den Burren; mit zweien kommt eine Bootsfahrt oder ein Tag auf Inisheer dazu.
1 Cliffs of Moher Experience
Das offizielle Besucherzentrum ist in der Mitte der Klippen in den Hang gebaut, mit Ausstellung, Cafés und gepflasterten, ummauerten Aussichtsbereichen nach Norden und Süden. Von der Hauptplattform blicken Sie nach Süden über die ganze Reihe der Landspitzen bis zum Hag’s Head. Jenseits des gepflasterten Abschnitts ist der Weg nicht eingezäunt.
Praktisch: Täglich geöffnet, im Sommer länger. Der Eintritt wird pro Person erhoben und schließt das Parken ein; online für frühmorgens oder spätnachmittags gebucht ist er günstiger. Am vollsten ist es von 11 bis 16 Uhr.
2 O’Brien’s Tower & der Küstenwanderweg
Der Rundturm am höchsten Punkt wurde 1835 als Aussichtspunkt für viktorianische Touristen gebaut. Der Cliffs of Moher Coastal Walk führt nach Norden bis Doolin (etwa 8 km) und nach Süden bis zum Hag’s Head (etwa 5,5 km), auf einem schmalen Pfad nahe der Kante.
Praktisch: Abschnitte des Küstenwegs waren wegen Sicherungsarbeiten und Erosion gesperrt – prüfen Sie den aktuellen Stand, bevor Sie losgehen. Bleiben Sie auf der Landseite, halten Sie gut Abstand von der Kante und gehen Sie den Weg nicht bei starkem Wind.
3 Der Burren
Der Name kommt vom irischen boireann, ein felsiger Ort. Gletscher haben diese Hügel blank geschabt und Terrassen aus Kalksteinpflaster hinterlassen, zerteilt in Platten (Clints) und Spalten (Grikes), in denen seltene Pflanzen Schutz finden. Die Küstenstraße um den Black Head und die Wanderungen auf den „grünen Straßen“ oberhalb von Fanore zeigen ihn von seiner besten Seite. Der Burren-Nationalpark bei Corofin hat markierte Wege.
Praktisch: Kostenlos. Infopunkt und saisonaler Shuttle zu den Ausgangspunkten im Nationalpark ab Corofin. Aillwee Cave und Doolin Cave bieten gegen Gebühr unterirdische Führungen.
4 Der Dolmen von Poulnabrone
Das meistfotografierte Monument im Burren: ein Portalgrab, dessen mächtiger Deckstein seit weit über 5.000 Jahren auf seinen Tragsteinen ruht. Bei Ausgrabungen fand man die Überreste von mehr als zwanzig Menschen. In der Nähe liegen das Steinfort Caherconnell und das Keilgrab von Gleninsheen.
Praktisch: Kostenlos, mit Parkplatz an der R480 zwischen Ballyvaughan und Leamaneh Castle. Zehn Minuten genügen; klettern Sie nicht auf die Steine.
5 Doolin
Doolin besteht eigentlich aus drei Weilern – Fisher Street, Roadford und dem Pier –, aufgereiht an einem Bach. Seine Pubs (Gus O’Connor’s, McGann’s, McDermott’s und Fitzpatrick’s) haben den Ort zu einer Pilgerstätte der traditionellen Musik gemacht. Vom Pier setzen Fähren zu den Aran-Inseln über und fahren Boote unter die Klippen.
Praktisch: Musik an den meisten Abenden ab etwa 21.30 Uhr, im Sommer früher. Kommen Sie zeitig, um einen Platz zu bekommen. Parken am Pier ist gebührenpflichtig.
6 Lahinch & Liscannor
Südlich der Klippen hat Lahinch einen langen Sandstrand, einen der wichtigsten Surfspots des Landes mit Schulen für Anfänger, und einen berühmten alten Links-Platz. Liscannor, ein Fischerhafen, gab den gewellten Steinplatten seinen Namen, die auf den Wegen an den Klippen verlegt sind.
Praktisch: Kostenlos; gebührenpflichtiges Parken an der Promenade von Lahinch. Bei Flut verschwindet der Strand fast ganz.